Vor der Kopf-OP war es mir ein Bedürfnis, mein Testament zu schreiben. Ich fand einen Anwalt, der sehr flexibel war und mein Anliegen umgehend bearbeitete. Einen Tag vor der OP saß ich auf meinem Bett im Spital und schrieb sein Geschriebenes ab, damit es rechtsgültig war. Ein seltsames und zugleich erleichterndes Gefühl. Ich wollte die Dinge geordnet haben und kein Chaos hinterlassen, falls etwas passieren würde. Die Endlichkeit hatte plötzlich einen präsenten Platz in meinem
Nach einer Woche in der Neuroonkologie war ich mittlerweile an den Rollstuhl gewöhnt.Ich musste immer etwas aufpassen, da ich kraftmässig einhändig lenkte und mich einfüssig abstosste, um vorwärtszukommen.Ich fuhr sozusagen im Zickzack. Ich weiss heute nicht mehr, woher dieser unermüdliche Wille und die immer wiederkehrende Kraft in mir kamen.Es war, als würde in jedem Loslassen wieder eine neue Kraft entspringen. Aus eigenem Interesse und aufgrund von Empfehlungen bestellte
Die OP verlief wie geplant, und ich musste eine Nacht auch auf der Intensivstation zur Beobachtung bleiben. Am folgenden Tag wurde ich dann auf die Station verlegt. Ich war noch vollkommen benommen und bat Werner, mich auf die Toilette zu begleiten. Als ich von der Toilette aufstehen wollte, kippte ich um und fiel. Werner, der draussen stand, hatte Mühe, ins Bad hineinzukommen, da ich ja auf dem Boden lag und das Bad nicht allzu gross war. So eine Sch...., aber auch. Als die